Egal wie wir umverteilen oder nicht, eines muss unbedingt erfüllt sein: Alle Menschen müssen gut in Würde leben können, das gute Leben also. Was ist das gute Leben, das bem viver, buen vivir? Erklärungsseite dazu auf Wikipedia.
Häufig wird zu diesem Thema, das Weltsozialforum in Belém genannt. Und ein Aufruf, der auf diesem Sozialforum verfasst wurde. Nur – das Weltsozialforum versteht sich als eine Bewegung der globalen Gesellschaft. Nicht um ein Manifest von Glaubenssätzen. Umverteilung zugunsten der Armen und globale Teilhabe aller Menschen ist das Prinzip.
Ein gutes Leben definiert jede für sich selbst. Grundbedürfnisse sind
- ausreichend gesunde Nahrung,
- ein sicherer Raum zum Schlafen,
- Bildung,
- Mobilität zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben,
- saubere Umwelt,
- eine Gesundheitsversorgung
- Freiheit und gleiche Rechte
Genauer dargestellt als die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. So beschlossen und abgehakt. Neoliberale Kreise wollen uns dennoch weismachen, bei uns seien Hunger und Armut selbst verschuldet. Das stimmt aber nicht.
Die politischen Wege der Landlosen in Südamerika und emanzipierte Menschen in Mali, deren Arbeit zum Weltwirtschaftsforum geführt haben, finden bei uns keinen Widerhall. Obwohl sich einige Kommunen in Deutschland bereits sehr ausführlich damit beschäftigt haben.