Wachstum ist der Fetisch der Politik. Angeblich geht ohne Wachstum nichts. Diese These entstand in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Doch heute gilt dies nicht mehr. Wenn wir eine andere Gesellschaft wollen, eine Gesellschaft ohne diesen Fetisch, dann muss unsere Politik umsteuern.
Eine sehr schöne Ausstellung zu diesem Thema habe ich in Herrenwyk besucht. Was das ist, wissen bestenfalls Lübecker:innen. Darum hier der Link dazu: Industriemuseum Herrenwyk.
Das Thema ist sehr komlex, und es gibt viele Vorurteile dazu. Viele dieser Vorurteile stammen aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts, und sie gelten heute nicht mehr. Ich habe mir deshalb zwei TV-Filme dazu angeschaut. Die ich gerne empfehle.
Weitere Links und Infos zu einzelnen Aspekten dieses Themas, sammle ich in einigen Unterseiten dieses Beitrags. Erstmal die Filme:
arte.tv 42 – Brauchen wir Wirtschaftswachstum?

Realisatorin des Beitrags: Julia Fritzsche bei edition nautilus
Interviewt werden die Fachleute:
- Miriam Lang auf Wikipedia
- Dennis Meadows auf Wikipedia
- Nils aus dem Moore bei Hertie School of Economics
- Irmi Seidl auf Wikipedia
arte.tv 42 – Können wir die Wirtschaft schrumpfen

Realisatorin des Beitrags: Verena Mischitz, Link zum you tube Kanal
Interviewt werden die Fachleute:
- Thomas Döring, Professor, der nicht ohne Wachstum kann, Uni Darmstadt
- Timothée Parrique, Link zur Webseite, er forscht zum Degrowth
- Brototi Roy, Link zur Webseite, sie forscht zum Degrowth
- Julia Steinberger, Wikipedia zu Julia Steinberger, sie forscht zu ökologischer Ökonomie
Fazit des gesamten Beitrags: Klimaschutz kann nicht mit weiterem Wachstum erreicht werden. Grünes Wachstum gibt es nicht.
Gründe: Rebound-Effekte, es profitieren nur die Reichen.
Mittel zum Ziel des Degrowth: keine Werbung, weniger Arbeit, Umverteilung, Maximaleinkommen, Erbschafts- und Vermögenssteuer, langlebige Gebrauchsgüter, Mitbestimmung bei Bankenmacht, Schrumpfung schädlicher Produkte, Bürgerräte.
Forderungen nach Derowth und Umverteilung basieren auf Bewegungen in Amerika und Afrika, die zu den Weltsozialforen geführt haben. –> nächste Seite: „Das gute Leben“
#Wirtschaftswachstum, #Degrowth, #Finanzwende, #Umverteilung