Wir blicken durch die trockenen Äste eines abgestorbenen Baums auf einen Garten mit Orangenbäumen.

Degrowth und Finanzwende

Wachstum ist der Fetisch der Politik. Angeblich geht ohne Wachstum nichts. Diese These entstand in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Doch heute gilt dies nicht mehr. Wenn wir eine andere Gesellschaft wollen, eine Gesellschaft ohne diesen Fetisch, dann muss unsere Politik umsteuern.

Eine sehr schöne Ausstellung zu diesem Thema habe ich in Herrenwyk besucht. Was das ist, wissen bestenfalls Lübecker:innen. Darum hier der Link dazu: Industriemuseum Herrenwyk.

Das Thema ist sehr komlex, und es gibt viele Vorurteile dazu. Viele dieser Vorurteile stammen aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts, und sie gelten heute nicht mehr. Ich habe mir deshalb zwei TV-Filme dazu angeschaut. Die ich gerne empfehle.

Weitere Links und Infos zu einzelnen Aspekten dieses Themas, sammle ich in einigen Unterseiten dieses Beitrags. Erstmal die Filme:

arte.tv 42 – Brauchen wir Wirtschaftswachstum?

 arte tv Brauchen wir Wirtschaftswachstum

Realisatorin des Beitrags: Julia Fritzsche bei edition nautilus

Interviewt werden die Fachleute:

arte.tv 42 – Können wir die Wirtschaft schrumpfen

Screenshot arte tv Können wir die Wirtschaft schrumpfen

Realisatorin des Beitrags: Verena Mischitz, Link zum you tube Kanal

Interviewt werden die Fachleute:

Fazit des gesamten Beitrags: Klimaschutz kann nicht mit weiterem Wachstum erreicht werden. Grünes Wachstum gibt es nicht.

Gründe: Rebound-Effekte, es profitieren nur die Reichen.

Mittel zum Ziel des Degrowth: keine Werbung, weniger Arbeit, Umverteilung, Maximaleinkommen, Erbschafts- und Vermögenssteuer, langlebige Gebrauchsgüter, Mitbestimmung bei Bankenmacht, Schrumpfung schädlicher Produkte, Bürgerräte.

Forderungen nach Derowth und Umverteilung basieren auf Bewegungen in Amerika und Afrika, die zu den Weltsozialforen geführt haben. –> nächste Seite: „Das gute Leben“

#Wirtschaftswachstum, #Degrowth, #Finanzwende, #Umverteilung